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#flink

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Standort wiedereröffnet nach Schließung kurz vor Betriebsratsgründung

Kundgebung gegen Union-Busting bei Flink in Freiburg

Rund 30 Menschen beteiligten sich am 15. Februar an einer Kundgebung gegen „Union Busting“ – also der Verhinderung von Gewerkschaftsaktivitäten - bei dem Liefer-Unternehmen Flink in Freiburg. Aufgerufen hatte das „Flink Workers Collective“ eine Gruppe ehemaliger Flink Beschäftigter. Diese hatten 2023 versucht in Freiburg einen Betriebsrat zu gründen. Daraufhin schloss der Konzern den Standort Freiburg – rund 60 Menschen wurden dadurch arbeitslos.

Laut Aussagen von Flink erfolgte die Schließung aus rein betrieblichen Gründen. Das Flink Workers Collective vermutete aber vielmehr, dass das Ziel die Verhinderung eines Betriebsrates, der drei Tage nach der Schließung gewählt worden wäre, gewesen sei. Bestärkt wurden sie in ihrer Auffassung durch jüngste Wiedereröffnung mit komplett neuem Personal und ohne Betriebsrat. Einige der ehemaligen Beschäftigten versuchten sich erneut zu bewerben, wurden aber nicht wieder eingestellt.
hier weiter:
➡️rdl.de/beitrag/kundgebung-gege

➡️freiburg.fau.org/

@RDL

✊nochmal der Aufruf vom
instagram.com/flinkworkerscoll
für die Demo am Samstag 15.Feb. um 16h an der blauen Brücke.

Flink Union Busting - Demo

Im Oktober 2023 schloss Flink unerwartet seinen Standort in Freiburg. Ca. 60 Rider und Picker wurden plötzlich arbeitslos. Die Beschäftigten gingen davon aus, dass das Unternehmen den Freiburger Hub geschlossen hatte, um einen Betriebsrat zu verhindern, der drei Tage nach der Schließung gewählt worden wäre. Flink behauptete jedoch, der Hub sei unrentabel und die Miete zu hoch.

Trotzdem blieb das Unternehmen 2024 in den Räumen in Freiburg. Jetzt hat Flink in der Stadt wieder eröffnet, ehemalige Mitarbeitende stellte Flink dabei nicht wieder ein. Diese Entwicklungen lassen keinen Zweifel mehr an den gewerkschafts- und betriebsratsfeindlichen Motiven des Unternehmens Flink aufkommen.

Die Missachtung des Milliardenunternehmens Flink gegenüber seinen Beschäftigten und dem deutschen Arbeitsrecht muss bekämpft werden.

Schließt euch unserem Protest am 15. Februar zwischen dem Novotel und der blauen Brücke an.

Wir fordern unsere Arbeitsplätze zurück.
Wir fordern Gerechtigkeit.

Flink Workers Collective

#Flink nach einem Jahr zurück in #Freiburg: Nach der Schließung kurz vor der Betriebsratsgründung nun wieder am gleichen, angeblich zu teuren Standort labournet.de/?p=206118

LabourNet Germany · Arbeiten und entlassen werden beim Lieferdienst Flink - nicht nur in Dresden » LabourNet GermanyDossier "... Als ich bei der Firma anfing, gab es keine Probleme und ich hatte eigentlich eine gute Zeit, bis sich das Arbeitsklima ab einem gewissen Punkt grundlegend änderte. (...) Nicht nur, dass sie uns plötzlich nicht mehr genug Schichten gaben, um davon leben zu können, auch die Menge und das Gewicht der Bestellungen, die wir auf dem Rücken tragen mussten, explodierten. (...) Wir fingen an, die viel zu schweren Taschen zusätzlich zu den Rucksäcken vor unseren Fahrrädern zu befestigen und mussten so bei starkem Sturm und Regen fahren. Manchmal wurden unsere Smartphones nass, mein Handy wurde beschädigt und ich erhielt keine Entschädigung, weil ich die Ursache nicht sofort vor Ort beweisen konnte. Bei der ersten großen Entlassungswelle wurden wir nervös – wer würde der*die Nächste sein, wenn unsere Freund*innen von einem Tag auf den anderen einfach entlassen wurden?..." Aus den Berichten von Fahrer*innen am 4. November 2022 bei der FAU Dresden, siehe dazu NEU: Flink nach einem Jahr zurück in Freiburg: Nach der Schließung kurz vor der Betriebsratsgründung nun wieder am gleichen, angeblich zu teuren Standort

#Flink kommt ungeschoren davon: Das Freiburger Arbeitsgericht hat die Kündigungsschutzklage von zwei ehemaligen Flink-FahrerInnen abgewiesen labournet.de/?p=206118

LabourNet Germany · Arbeiten und entlassen werden beim Lieferdienst Flink - nicht nur in Dresden » LabourNet GermanyDossier "... Als ich bei der Firma anfing, gab es keine Probleme und ich hatte eigentlich eine gute Zeit, bis sich das Arbeitsklima ab einem gewissen Punkt grundlegend änderte. (...) Nicht nur, dass sie uns plötzlich nicht mehr genug Schichten gaben, um davon leben zu können, auch die Menge und das Gewicht der Bestellungen, die wir auf dem Rücken tragen mussten, explodierten. (...) Wir fingen an, die viel zu schweren Taschen zusätzlich zu den Rucksäcken vor unseren Fahrrädern zu befestigen und mussten so bei starkem Sturm und Regen fahren. Manchmal wurden unsere Smartphones nass, mein Handy wurde beschädigt und ich erhielt keine Entschädigung, weil ich die Ursache nicht sofort vor Ort beweisen konnte. Bei der ersten großen Entlassungswelle wurden wir nervös – wer würde der*die Nächste sein, wenn unsere Freund*innen von einem Tag auf den anderen einfach entlassen wurden?..." Aus den Berichten von Fahrer*innen am 4. November 2022 bei der FAU Dresden, siehe dazu NEU: Flink nach einem Jahr zurück in Freiburg: Nach der Schließung kurz vor der Betriebsratsgründung nun wieder am gleichen, angeblich zu teuren Standort

Die Berliner #SPD kritisiert, dass das zum Land Berlin gehörende Unternehmen Grün Berlin GmbH keinen regulären #Betriebsrat hat. Statt dessen existiert lediglich eine sogenannte Mitarbeitervertretung.
Also auch nur eine Jux-Vertretung wie Oops-Comitees bei #Flink oder der Instituts-Rat beim Hasso-Plattner-Institut #HPI - um nur zwei Beispiele von vielen zu nennen.

Die Berliner SPD-Abgeordneten Sven Meyer und Linda Vierecke kritisieren es als inakzeptabel, dass Grün Berlin als landeseigenes Unternehmen keinen Betriebsrat hat. Und damit haben sie Recht. Gerade die öffentliche Hand habe hier eine wichtige Vorbildfunktion. Es sollten überhaupt keine Aufträge an Firmen ohne demokratische Mitbestimmung vergeben werden!

rbb24.de/politik/beitrag/2024/

www.rbb24.deSPD kritisiert fehlenden Betriebsrat bei landeseigener Grün Berlin GmbH