Vielleicht ist die Abwehrhaltung einiger Menschen gegen den Faschismusbegriff deshalb so groß, weil damit vieles einhergeht, was schlichtweg unbequem ist. Die Einsicht, dass die normalen Spielregeln nun unweigerlich immer mehr außer Kraft gesetzt werden. Angst vor der Zukunft. Und die Notwendigkeit zu handeln.
@kattascha Ich glaub auch, dass der Grund ähnlich ist wie bei Klimawandelleugnung oder -relativierung. Selbstberuhigung, um das Leben nicht ändern zu müssen. Ist ja auch anstrengend und durchaus frustrierend, aktiv zu werden.
Andererseits: je mehr Menschen etwas tun, desto geringer wird die Belastung der Einzelnen.
Also: werdet aktiv, bringt Euch vor Ort ein! Auch wenig hilft.