Unternehmen wie Apple und Amazon haben es vorgemacht...
Das Handelsunternehmen Otto ändert seine Arbeitsregelungen: Ab dem 1. Januar 2025 müssen die 5.000 Mitarbeiter eine Anwesenheitspflicht von 50 Prozent erfüllen.
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@heiseonline was ich dazu auch spannend finde:
Zu viele Unternehmen haben enorm schlechte Mobilitätskonzepte: Standorte weit weg von vielen wichtigen Orten des Alltags, oftmals schlecht erreichbar, viel zu oft überhaupt nur mit Auto erreichbar.
Dann kommen manchmal noch unattraktive Büros und unattraktives Betriebsklima hinzu.
Vielleicht sollten sich Otto und co zwingen, nicht so verschwenderisch schlecht mit der Zeit ihrer Mitarbeiter umzugehen.
@thijs_lucas
Ich habe mich kürzlich mit einer Freundin unterhalten, die bei einem großen mittelständischen Unternehmen im HR arbeitet: Das Unternehmen befindet sich im Umland einer Metropole und hat als Mobilitätsanbindung die Nähe zur Autobahn. Sie sagt, dies sei ein deutlicher Standortnachteil bei der Akquise qualifizierten Personals. Wenn ich mir jeden Tag 2 Stunden Reisezeit mit einplanen muss, dann bedeutet das eine Gehaltskürzung.
@heiseonline
@FlippoFlip ich fand 30-40 Minuten one way mit dem Auto schon zu viel Lebenszeitverschwendung und auch zu viel Geld fürs Auto. Corona war ein Gamechanger. Auf einmal waren zwei Anwensenheitstage ausreichend und die habe ich dann mit dem Fahrrad gemacht.
Mit dem Umzug nach Kiel habe ich gar nicht erst bei den höher bezahlenden Unternehmen im Umland geschaut und habe jetzt einen Job in Laufweite, meine Frau ebenso, wir können uns spontan zum Mittag treffen. Mein Büro ist oft voll.
Den gesamten Zeitaufwand mit dem Gehalt zu verrechnen, finde ich enorm sinnvoll. 2h pro Tag fürs Pendeln ist ein Zeitaufschlag von ca. 25%. Und der auch noch komplett unproduktiv, wenn man unterwegs nur rumsitzt und auf Straße und Stau starrt.
@thijs_lucas @FlippoFlip @heiseonline jupp, mach ich mittlerweile auch so. Klar arbeite ich gerne sinnlos für Dich im Großraumbüro. Wenn Dir das meinen Produktivitätseinbruch von 50% und den Mobilitätszuschlag von 100% wert ist - mach mir ein Angebot :D
@Laird_Dave das mit dem Produktivitätseinbruch von 50% kann ich gut nachvollziehen.
Ich erlebe zwar auch, dass unsere Ingenieur*innen stark vom Austausch im Büro profitieren - das sind besonders die jungen, aber auch die älteren (wie ich) profitieren.
Und dann gibt es dann Zeiten und Aufgaben, für die manman einfach seine Ruhe zum Durch- und Abarbeiten braucht. Entweder gibt es dazu gute Angebote im Büro oder mobiles Arbeiten kann ein guter Kompromiss sein.