Eine Frage an die IT Menschen:
Angenommen ich miete mir einen vServer, um mit #yunohost mehrere Fediverse Instanzen + WordPress zu hosten.
Wird einem mit YunoHost lediglich die Installation erleichtert oder auch die spätere Administration? Mein Gefühl sagt mir, das letzteres vielleicht sogar erschwert wird, wenn man bspw. via SSH auf Konfig Dateien zugreifen möchte…
@hofemsauen so ganz pauschal kann man das nicht beantworten, aber der Anspruch von yunohost ist schon, dass auch die Administration sehr einfach ist.
Da yunohost auch nicht perfekt ist, kann das nicht garantiert werden und wenn man besonders Pech hat ist es auch mal gerade wegen yunohost besonders tricky.
Es ist allerdings kein Problem per SSH zuzugreifen und da yunohost ohne Container arbeitet ist es auch kein Problem selbst logs und config Dateien anzusehen.
@NiklasMM @hofemsauen
Der ANSPRUCH von yunohost ist es. Meiner Erfahrung nach ist es (im langjährigen Betrieb) jedoch insbesondere abseits der Kern-Applikationen eher so ein "war stets bemüht".
Was für mich inzwischen der Dealbreaker ist: Kein 2FA, nicht einmal für Admin-Account. (und der Umgang mit diesem Feature-Request, in short "Gibt's nicht! Wir sind alle freiwillig hier")
https://forum.yunohost.org/t/2fa-for-web-admin/28254/2
#yunohost
@NiklasMM
denkst du, dass mit Containern das Einsehen von Log Files und das Ändern von Config Dateien schwierig ist?
Falls ja, warum?
@hofemsauen Habe einen von dir beschriebenen vServer jetzt seit fast 2 Jahren laufen. Perfekt ist nichts, aber mit #Yunohost ist man schon recht nah dran. Für mich der beste Kompromiss zwischen einfacher Administration und Flexibilität. Da gibt es auch andere Lösungen, aber die macht es schon sehr gut. Manchmal muss man eine Weile auf "latest"-Versionen warten, aber sie kommen. ssh um Config Dateien zu tweaken ist kein Problem. Für mich ist es bisher ein "sorglos"-Paket.
@reeeen Das klingt schonmal super. Ich werde es erstmal lokal über eine virtuelle Maschine oder so ausprobieren und schauen wie es mir gefällt.
Ich hab mir mal yunohost vor einiger Zeit angeschaut... und ich meine mich zu erinnern, dass das darunterliegende Linux irgendwie schon out of date war...
@zeitverschreib @tux @hofemsauen
Ok... wurde dann wohl schon aktualisiert.
myFewCents @hofemsauen
oder auch die spätere Administration
Mir scheint das gerade ein vereinfachen späterer Administration und Softwareupdates das Ziel von Yunohost ist. Wie weit das erreicht wird und bei welcher Software, keine Ahnung. Mir schien das eine frontend Nutzung der einzelnen Plattformen problemloser sein dürfte als die Yunohost-eigenen backend setups auch noch zu nutzen.
Supportcommunity scheint gut und etabliert zu sein:
matrix.to/#/#yunohost:matrix.o…
Eigene Erfahrungen bei Anfragen auf der Forumwebpage waren sehr gut:
forum.yunohost.org/t/is-an-ins…
Grundsätzlich ist dies FOSS, sprich es lebt davon das wir es benutzen, mitwirken, feed back geben und auch ein bischen das Risiko in kauf nehmen mal Rückschläge einzustecken und auszubuegeln.
Im Zweifelsfalle geh ich momentan dazu ueber moeglichst bei allem oldStable als standard installation anzustreben wenn es um working environment geht.
Sprich aktuell denke nicht daran z.B. ubuntu von 22.04lts auf 24.04lts upzudaten bevor nicht 26.4lts rausgekommen ist.
@sven222 Ja, alles selbst zu machen klingt toll, aber halt auch sehr zeitaufwendig, vor allem wenn alles immer up to date sein soll usw.
@sven222 Mag sein, aber ich glaube trotzdem dass es aufwändiger ist als mit Yunohost oder Alternativen.
Lust hätte ich dazu zwar, aber nicht abends nach der Arbeit. Wenn ich mehr Zeit hätte (also weniger Zeit auf dem Hof verbringen würde), würde ich das vermutlich alles selbst aufsetzen. Ganz unbekannt ist mir das alles auch garnicht.
Mal schauen, was es wird.
@hofemsauen Yunohost ist sicher eine Hilfe für Menschen, die ein Plug and Play System aufsetzen wollen. Du bist damit allerdings abhängig davon, welche Pakete Yunohost anbietet. Deshalb: Schau dir an welche Pakete regelmäßig gepflegt werden. Sind alle Fediverse Server dabei, die du nutzen möchtest…
Ich persönlich benutze Docker und Caddy als Reverse Proxy. Ist sehr einfach und universell. Allerdings auch mit mehr initialer Einarbeitung verbunden.
@juergen Ja, guter Punkt. Ich werde mir das einfach mal in einer Art Testumgebung anschauen und einige Dinge ausprobieren.
Docker mag praktisch zu sein, ich nutze es selbst für private Zwecke auf meinem NAS, aber an Projekte die über private (lokale) Nutzung hinausgehen, trau ich mich damit nicht heran. Mag keinen Sinn ergeben, aber egal
@hofemsauen @wanisbunes Ich würde es lassen und direkt vernünftig machen.
@f2k1de Etwas vernünftig machen ist leider nicht so mein Ding…