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Angela aus dem Tassenschrank

Eine Folge des Podcasts "Nach den Rechten geschaut" von "Rise - Der Elefant im Raum" befasste sich mit dem Wort "woke" und seiner Verwendung als Kampfbegriff.

Ich hatte sowieso vor, über das Thema zu schreiben, daher war das für mich noch eine extra Motivation. Mir ging es darum, was der Begriff jeweils historisch, für mich und für Populisten bedeutet.

angela-carstensen.de/woke-bin-

rise-jugendkultur.de/artikel/p

Lernen mit Angela · Woke – Bin ich das?Eine Podcastfolge hat mich inspiriert, darüber nachzudenken, was "woke" für mich bedeutet und ob dieser Begriff mich treffend beschreibt.

@caroona Hey, super Blogeintrag! Danke auch für die Hintergründe des Begriffs Woke. Ich habe es schon so gemacht, wenn sich abfällig über woke Leute oder Wokeness ausgelassen wurde, dass ich zu bedenken gab, wie weit es gekommen ist, dass sowas wie Anstand oder Mitmenschlichkeit plötzlich nicht mehr selbstverständlich und normal sind so als Leitlinie, sondern Menschen sich damit elitär fühlen, sich eitel davon abzugrenzen. Und dass ich das viel kritikwürdiger finde, als über Wokeness zu labern.

@moeria Es ist ein bisschen wie mit dem Begriff vegan.

Ich finde vegan sein total übertrieben.

Ersetze mit "Grausamkeit an Tieren möglichst vermeiden".

Ich finde es total übertrieben, Grausamkeit an Tieren möglichst zu vermeiden.

Wenn Menschen sagen, "Wokismus" ist das große Problem der Gesellschaft, sagen sie eigentlich:

"Für mich ist es total problematisch, dass andere Menschen sich Mühe geben, mit anderen anständig umzugehen."

@moeria Ich mache da ein bisschen einen Unterschied zwischen Populisten wie Markus Söder, die den Begriff absichtlich so falsch verwenden, und denen, die sich nicht damit beschäftigen, Söder und Co. auf den Leim gehen, und das dann nachplappern.

Auch wenn es keine starke Leistung ist, sich so manipulieren zu lassen.