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Paleva

Gestern war das an die in vor der , dem tatsächlichen Tatort der Bücherverbrennung.
Zentraler geht kaum. Organisiert: nicht von . Eigentlich war niemand da, der ein öffentliches Amt repräsentierte… nichtmal Presse oder Ähnliches. Das Gedenken fand keine öffentliche Beachtung.
80 Jahre ist es her…. Und jeder 10. Mensch in Deutschland hat noch nie vom Holocausts oder von der Shoa gehört.

Eine Handvoll von Menschen. Die meisten waren Menschen jüdischen Glaubens (die „Jüdische Stimme“ hat hierzu aufgerufen), aber auch Vertreterinnen der Sinti und Roma Gemeinschaft und einige , die Tee und Kaffee für alle hinstellten, fanden sich in der kleinen Menschenmenge zusammen. Es sprachen, soweit ich dabei war (nur namentlich bekomme ich das nicht hin): Korrespondentin aus Gaza, eine Sinti und Roma Aktivistin, ein Mitbürger jüdischen Glaubens, ein Sänger … von Mahnengel begleitet.

Ich habe auch nicht alles mitverfolgt, der Regen zwang mich zu gehen, auf den war ich nicht vorbereitet und so verließ ich die Kundgebung, obwohl ich mir damit sehr schwer tat. Die Beiträge und die Sprecher hätten meine Aufmerksamkeit verdient. Und so ging ich ..mit sehr gemischten Gefühlen…
Hier noch ein jüdisches Lied … ich glaube es wurde gesungen in Birkenau oder Auschwitz als die Befreier kamen… sicher bin ich mir aber nicht:/

@Paleva
Ich würde allerdings auch auf keinen Fall zu einer Veranstaltung gehen, die von der Gruppe "jüdische Stimme" organisiert ist. Die haben sonst immer die aktive Rolle, den "nieder mit Israel" Antisemitismus anderer Gruppen zu legitimieren, als die "ich kenne aber Jüdinnen_Juden, die sagen, das ist gar nicht antisemitisch!".
Pro BDS, seit 7. Oktober 2023 sehr klar auf der gleichen Seite mit solchen, die da von "Befreiungsschlag des Widerstands" reden.
Was ich aus dem Gedenken an die Bücherverbrennung für politische Konsequenzen bezüglich meiner Haltung ziehe, ist nicht vereinbar mit dem, wofür diese Gruppe steht.

@kleines_z kA wovon du redest, es war ein Gedenken an die Bücherverbrennung. Niemand hat irgendwas von „nieder mit Israel“ gerufen.
Eine Frau der Sinti-Roma Minderheit hatte kurz das Wort, ein älterer jüdischer Mann, ein Lied wurde gesungen, Engel sind rumgelaufen…
Deutschlands Rechtsruck wurde thematisiert, nicht Israels, also die abwesende dt. Gesellschaft.
Ganz ehrlich: mir ist egal, wer zum an die mörderischen NS-Verbrechen aufruft. Ich gehe hin.
You do you

@Paleva
Der Punkt für mich ist, dass du die geringe Anzahl an Teilnehmenden so interpretiert hast, dass wohl viele Menschen kein Interesse an dem Gedenken hätten. Mag durchaus auch sein, ich will auch nicht Kai Wegner verteidigen. Aber wenn diese Gruppe aufruft, gibt es auch noch andere Gründe, warum Menschen, denen das Gedenken sehr wichtig ist, fernbleiben.