Der Justizminister attestiert, dass das Familienrecht der Wirklichkeit hinterherhinke. Ein neues Gesetz soll diese Defizite angehen. Jetzt stellte Marco Buschmann die Eckpunkte vor.
https://www.queer.de/detail.php?article_id=48151
@queerde
Apropos hinterherhinken...
Wenn ich beim Überfliegen die Eckpunkte für die Reform des #Abstammungsrecht aus dem #Buschmann's #BMJ richtig verstanden habe, so hat man beim Erstellen offenbar völlig vergessen oder absichtlich ignoriert, dass es binäre und nicht-binäre und #trans bzw #inter Person gibt.
Die Eckpunkte wirken so, als wäre man was das Bewusstsein über geschlechtliche Vielfalt betrifft hinter den Stand von 2018 zurück.
@queerde Dass es Menschen gibt die sich nicht in ein klassisches binäres Mutter-Vater-Schema pressen lassen, ist seit über fünf Jahren rechtliche Realität.
Dass es zeugende Mütter gibt und gebärende Väter ist seit seit der Abschaffung der Zwangssterilisation im Jahr 2011 Realität.
Beim Entwurf zum #selbstbestimmungsgesetz war versichert worden, dass die Belange von trans und inter Personen im #Abstammungsrecht berücksichtigt werden.
Das Eckpunktepapier sagt: das war wohl gelogen.
@queerde Auch abgesehen davon ist das was da vorgeschlagen wird nicht sonderlich ambitioniert.
Und wenn wir davon ausgehen dass die SBGG seit den Eckpunkten massiv verschlimmbessert wurde gehe ich nicht davon aus dass der Entwurf besser wird, wenn die Reform überhaupt kommt.