Eine kleine Geschichte: Im Jahr 1996 war ich in der Nähe von Demmin in Mecklenburg-Vorpommern mit meinem Vater im Wald wandern. Plötzlich fliegt aus dem Nichts ein Kampfflugzeug etwa 15 Meter über unsere Köpfe hinweg. Am nächsten Tag las ich in der Zeitung, dass in der Nähe eine MiG-29 bei Brudersdorf abgestürzt ist. Der Kampfpilot konnte sich mit dem Schleudersitz retten. Zum Glück hat es uns nicht erwischt und auch sonst wurde niemand verletzt.
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Jetzt nach fast 30 Jahren habe ich im Internet gesucht, ob sich zu dem Thema noch etwas findet und bin auf zwei Internet-Foren gestoßen. Angeblich soll der Pilot ein Adrenalin-Junkie gewesen sein. Einige seiner Ex-Kollegen sind offenbar nicht gut auf ihn zu sprechen. Er soll die #MiG als Experiment absichtlich ins Trudeln gebracht haben und konnte sie dann nicht mehr abfangen.
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Da der Kampfjet beim Flachtrudeln eher wie ein Stein vom Himmel fällt, könnte es auch sein, dass damals eine zweite MiG über uns flog oder dass es ein Manöver vor dem Absturz war. Der Pilot ist nach dem #Absturz zur Schreibtischarbeit versetzt worden und ist von sich aus aus der #Bundeswehr ausgetreten.
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In einem Foren-Post von 2008 schreibt der #Crash-Pilot:
"Heute lebe ich in Seattle und arbeite als Program Manager für Boeing"
ALS PROGRAM MANAGER FÜR BOEING!!! Das hat er 2008 geschrieben. Mit dem Wissen von heute denke ich mir: Holy Crap! #Boeing sind doch die #Flugzeuge und Flugzeugteile, die vom Himmel fallen. Berichten zufolge soll es bei Boeing in der Vergangenheit einige Fehlentscheidungen im Management gegeben haben.
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