Bewölkt, nicht zu kalt und nur leicht feucht - das waren ideale Bedingungen für eine schicke kleine Radtour nach Lüneburg für eine Portion Pommes mit Kunstblut. Auf dem Rückweg gab es dann noch einen wahnsinns Sonnenuntergang und einen recht großen Vollmond dazu. Yo! So darf es sein.

Kleine Tour am Morgen bei kalten 4°C aber mit ausreichend Klamotten-Schichten.

Quality never goes out of style. So verhält es sich auch mit Qualitäts-Schlamm, der sich an den Beinen bis mindestens zum Knie hoch zieht und auch seinen Weg in die Schuhe findet. Er ziert den Rücken, bis zum Kragen und verleitet dazu sich mit den Fingern kleine Gucklöcher auf der Brille frei zu rubbeln. Und manchmal - aber nur manchmal - kann das Hinterrad keinen Vortrieb mehr erzeugen. Das ist der Moment des Schlammbada.

Die heutige Runde Porridging (TM) war doch eher kühl, aber gekrönt durch einen ziemlich schicken Sonnenaufgang. Es ist Zeit für die dickeren Handschuhe.

Heute war wieder Porridge-Zeit (für Insider: Porridge-Tag bedeutet es geht auf Fahrradtour) und das Ergebnis war eine Pilgerfahrt nach Ischlammabad - Pfützen so tief wie der Mariner-Graben und tolle herbstliche Landschaften. Einziger Wermutstropfen: Mein Fahrrad passt nicht in die Waschmaschine und die Sandspur in der Wohnung ist signifikant genug um den Einsatz eines Reinigungsgerätes zu rechtfertigen.

Eine wesentliche Fehlerkorrektur musste unternommen werden, eine schlimme Bildungslücke wollte geschlossen werden.
Also ging es gestern mal nicht aufs Fahrrad, sondern in die Bahn. Genauer: Die Achterbahn. Ein Tag im Heidepark Soltau. Das ist der eine Ort, an dem man Schwerkraft so nutzen kann, wie sie gedacht ist: Um herunter zu kommen. Scream, Colossos, Kraken. Das dürften rund 5 Sekunden Schwerelosigkeit gewesen sein. Ich habe leise gewimmert statt zu schreien.

Auf der Radeltour heute - ja, es gab eine, ungeplant, spontan, bei besten Sonnenschauern und Regenschein - habe ich festgestellt, dass sich nicht nur Menschen bei Wahlen seltsam verhalten, sondern auch Möwen dazu neigen Schilder zu ignorieren. Es ist mir nicht gelungen zwischen diesen beiden Dingen einen Zusammenhang herzustellen, aber ich möchte mir nicht nachsagen lassen es nicht versucht zu haben. Ich glaube es ist Zeit für das Wochenende. 😉

Es würde mich mal interessieren, wie ihr damit umgehen würdet.

Szenario A: Eine Person stellt sich mitten auf den Weg wie ein Ampelmännchen und befiehlt "Langsamer!"

Szenario B: Eine Person geht links vom Weg, der Hund an der Leine rechts.

Szenario C: EIn älteres Ehepaar geht einen Weg entlang. Sie bemerken mich. Der Mann ist langsam, macht einen wackeligen Schritt dort hin, wo man vorbei fahren könnte. Die Frau bittet mich freundlich, doch etwas langsamer zu fahren.

Begriffe des Straßenbaus leicht erklärt:

Heute: Querneigung

Prima Wetter für eine schicke Runde mit dem Rad an der Elbe entlang. Eine Standard-Tour, aufgepeppt durch kleine Variationen und Gemeinheiten, die man nur mit OpenStreetMap hin bekommt. Also Wege mitten durch idyllische Vorgärten. Die Bewohner mögen eine andere Sicht auf die Dinge gehabt haben, aber ich fand das gut 😉

Gestern war ich im Büro. Das war seltsam, sogar da Netzwerk war verwahrlost und ich habe zwei Spinnen aus meinen Büroschuhen in den Heizkörper umsiedeln müssen. Nach nur 11h (der Irrsinn kennt keine Grenzen) durfte ich dann wenigstens mit dem Rad nach Hause fahren und bekam eine schöne Abendstimmung am Zollenspieker.

Mich und meinen Co hat es heute durch die Lüneburger Heidi Richtung Luhequelle verschlagen. Abenteuerlich war, dass wir uns vom Navi haben lenken lassen und dieses hat einen Weg gewählt mit sehr viel Heide. Wer schon mal dort durch gefahren ist weiß, dass es dort Sand gibt. Viel losen Sand. Hügel. Wind. Kurz vor der Quelle, nach einem Orientierungs-Patzer, einem Marsch durch einen Wald und ein verwahlostes Baustofflager sind wir zurück und ich bin durch wie selten... Top Tour, gerne wieder

Ich habe heute eine kleine Runde gedreht nach meinem neuen Vorgehen: Sehenswürdigkeiten Erkunden! Da es in Niedersachsen - in meinem Aktionsradius - nur begrenz viele Sehenswürdigkeiten gibt, war mein Thema heute Wohnen für Reiche und Arme. Hier ein paar Beispiele für besondere, traditionelle Behausungen reicher, einflussreicher Dudes vergangener Tage

Und als besonderes Highlight: Autofahrer zeigen den Wildtieren in der Lüneburger Heide ihre PS-Starken Boliden. Tiere mit Motorensound erschrecken statt wählen zu gehen: Ein neuer Volkssport mit Zukunftsperspektiven

Und hier als Kontrast ein paar Beispiele sozialen Wohnungsbaus in Niedersachsen und als direkte Gegenüberstellung und Brücke zwischen Vergangenheit und jetzt: Die Holzhütte direkt neben dem Steingrab Nr 2 (unteres Bild)

Ich bin auch wieder mit dem Rad unterwegs gewesen und habe Bilder gemacht. Dann habe ich mir die Bilder angesehen und festgestellt: Sie sehen alle gleich aus 😉
Denn hier auf der Ecke sind die erreichbaren Orte immer eine Kombination aus Deich, Straße und Acker, wenn man den Weg als Ziel betrachtet. Vermutlich sollte ich meine Strategie ändern und versuchen gezielt Sehenswürdigkeiten anzusteuern.
Zen ist langweilig! 😉

Breisach war spannend, da gab es einen Wanderpfad für Fortgeschrittene oder - etwas anders interpretiert - eine Gelegenheit für etwas Downhill. Mit dem Hardtail vielleicht nicht ganz optimal aber trotzdem lustig, wenn der Wanderpfad plötzlich gefühlt Lotrecht verläuft... Merke: Reifen mit Profil wären von Vorteil gewesen.

Die Etappe von Karlsruhe bis nach Worms wurde ich von @fuesstest belgeitet, das war eine ziemlich rasante Tour, aber leider durch recht viel Stadt hindurch und die Städte am Rhein sind zumindest teilweise nicht wirklich schön.

Vollzugsmeldung: Der Rhein ist von Konstanz bis Xanten zerradelt worden. 11 handliche Etappen mit im Schnitt ca. 120km (90km geplante Strecke, Rest waren Umwege, Irrfahrten und Sight-Seeing Touren am Nachmittag)

**Machen teuer Inspektion!** - ich habe nach weit über einem Jahr mal das Fahrrad zur Inspektion gegeben. Ich wollte einfach mal sehen, ob ich mich als brauchbaren Wartungstechniker ansehen darf oder nicht. Der Fahrradhändler hat auch gleich ein Kette von mir mit bekommen (weil schwer zu beziehen). Am Ende war die Aussage: "Wir haben die Kette tatsächlich gewechselt, sonst hätten wir nichts zu tun gehabt."
Damit bin ich technisch Urlaubsbereit und betrachte mich als kompetent 😉

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