Das Zeitfenster für eine Risikobegegnung in der wird von 10 auf 5 Minuten abgesenkt. Damit dürften zukünftig sowohl grüne als auch rote Warnungen häufiger auftreten. bundesregierung.de/breg-de/the

Fazit: Für Unternehmen werden sich derartige Systeme effizienter anfühlen, Bewerber*innen könnten aber massiv benachteiligt werden. Ihr Einsatz sollte kritisch begleitet, hinterfragt und von Unternehmen transparent kommuniziert werden. (5/5)

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Außerdem ist es gut möglich, dass sich nur eine geringe Anzahl von Personalbewertungssystemen auf dem Markt etablieren wird. Man könnte also von mehreren Unternehmen aufgrund von nicht nachvollziehbaren Vorurteilen einer einzelnen KI abgelehnt werden. (4/5)

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Verstärkt wird diese Wirkung noch durch die höhere Entscheidungsgeschwindigkeit: Eine KI kann an einem Tag vielfach so viele Menschen diskriminieren, wie ein Mensch es könnte. Werden nicht sämtliche Entscheidungen hinterfragt, so könnte dies viele Menschen benachteiligen. (3/5)

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Viele Menschen vertrauen in die vermeintliche Objektivität von Computern. Es besteht die Gefahr, dass die Entscheidungen weniger stark hinterfragt werden, obgleich sie genau so schlecht und vorurteilsbehaftet sind, wie die eines Menschen. (2/5)

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Spannende Recherche zum Einsatz von für Bewerbungsprozesse. Die vermeintlich objektive Software beurteilt die Bewerber*innen ähnlich oberflächlich und willkürlich, wie es ein Mensch tut. Das könnte existierende Diskriminierung verstärken (1/5):

web.br.de/interaktiv/ki-bewerb

"Dürfen wir Sie durch das ganze Internet verfolgen, Sie besser kennen als Ihre Familie und diese Informationen an zahllose Unternehmen verkaufen, um Sie mit personalisierter Werbung zu manipulieren?" Eine ehrliche Frage, deren Antwort bei 99% der Nutzer*innen klar sein dürfte.

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Eigentlich bräuchte es kein Verbot: Das Geschäftsmodell "Personalisierte Werbung" würde ganz von selbst scheitern, wenn die Nutzer*innen wirklich eine informierte und freie Wahl treffen könnten. Der Status Quo lebt von Verwirrung und Manipulation.

netzpolitik.org/2021/privatleb

"Wir haben die in Europa erfolgreichste Tracing-App, die noch erfolgreicher sein könnte, wenn man sie nicht andauernd schlechtreden, sondern stattdessen für deren Nutzung werben würde." @UlrichKelber@twitter.com background.tagesspiegel.de/dig

Da Emojis einfach nur Unicode Zeichen sind lassen sie sich in JavaScript kombinieren. Man braucht es vermutlich niemals, aber es ist großartig, dass das funktioniert 😄

Bei allem schlechtreden der App & den lange bestehenden Problemen bei der Labor Anbindung finde ich übrigens einen Warn Anteil von 17% deutlich besser als befürchtet. Aber da geht definitiv noch mehr.

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Das ist natürlich eine extrem theoretische und unsichere Rechnung. Die App kann keine 100% Genauigkeit besitzen & von den Downloads lässt sich nur schwer auf die tatsächliche Anzahl der benutzen Apps schließen. Aber es zeigt, wie wichtig es ist, die Zahl der User zu erhöhen.

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Gestern haben 1.688 Infizierte ihre Kontakte über die gewarnt. Das sind 17% der bestätigten Neuinfektionen (9.705). Bei einem R-Wert von 0,85 & ca. 30% App Nutzer*innen in 🇩🇪 (nach Downloads geschätzt) wurden so theoretisch 430 (1688x0,85x0,3) Personen gewarnt.

Maximilian boosted

Merkel nach dem Impfgipfel: "Dann gibt es Länder, ich nenne Israel, die in ganz anderer Weise mit Daten umgehen, Digitalisierung betreiben. Das ist etwas, wo Datenschutz eine Rolle spielt. Dieses werden wir in den nächsten Jahren sicherlich diskutieren."

Steht nun wieder der Datenschutz unter Beschuss, weil man über die eigene Inkompetenz gestolpert ist? 🤦‍♂️

Wobei ein 1:1 Vergleich natürlich kaum möglich ist: Die Studien bezogen sich nur auf den eher dicht besiedelten Kanton Zürich, der Anteil der App Nutzer*innen ist in der Schweiz höher & möglicherweise sind die Labore besser angebunden. Möglich wäre das aber alles auch bei uns.

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Laut verschiedenen Studien der Uni Zürich leistet die App @SwissCovid@twitter.com tatsächlichen einen messbaren Beitrag zur Pandemie Bekämpfung in 🇨🇭. Technologie & Datenschutz Niveau sind identisch mit der , könnte also auch für 🇩🇪 gelten. news.uzh.ch/de/articles/2021/S

Wie man diese App auf Smartphones ohne Google Dienste (z.B. auf modernen Huawei Geräten) installiert könnt ihr hier sehen: bubu1.eu/cctg

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Das ging schnell: Für Android Smartphones ohne Google ist das neuste Update der jetzt ebenfalls verfügbar. Die Statistiken sind definitiv eine sinnvolle Erweiterung, hoffentlich geht die Entwicklung ab jetzt insgesamt wieder schneller voran.

Maximilian boosted

Nachdem es jetzt Version 1.11.0 der CWA gibt, haben wir 1.11.0.8 in unserem Repository veröffentlicht. Neu sind die Statistik-Karten auf dem Hauptbildschirm.

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Demnächst kommt ein Update für die . Mit dabei: Infos zum Infektionsgeschehen & verbesserte UX, damit mehr Leute ihr Testergebnis teilen. Zwar alles etwas spät, aber schön, dass sich hier etwas tut.

coronawarn.app/de/blog/2021-01

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