"Wir müssen, um die einzuleiten, mutiger und experimentierfreudiger werden", sagt Prof. Dr. Uwe Schneidewind, Oberbürgermeister der Stadt Wuppertal. hört heute beim @agoraverkehr zu.

Diese Haltung unterstreicht Dr. Philine Gaffron von der @TUHamburg und nennt Beispiele, wo eine positive Weiterentwicklung von Verkehrsflächen ohne Verkehrsexperimente gar nicht möglich gewesen wäre.

Für Dr. Gaffron ist die auch dabei entscheidend, die Lebensqualität und Gesundheit der Bevölkerung zu verbessern. Dabei verweist sie auf Londons Verkehrsentwicklungsplan unter dem Motto
"Improving the health of Londoners".

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Dr. Gaffron, die auch Mitglied der Bremer -Enquete-Kommission ist, gibt bei ihren Beispielen auch einen Einblick, wie sie bessere Lösungen für den Stadt-Umland-Verkehr in entwickeln möchte. Von diesem sei ein Großteil der Schadstoffbelastung abhängig.

Wir haben gefragt, ob es nicht problematisch ist, wenn auf der Fläche stillgelegter Bahnstrecken Radwege entstehen, da Schienen-Reaktivierung damit unmöglich wird. Dr. Gaffron dazu: Wenn möglich muss stets beides nebeneinander möglich sein.

Wir haben gefragt, ob es nicht problematisch ist, wenn auf der Fläche stillgelegter Bahnstrecken Radwege entstehen, da Schienen-Reaktivierung damit unmöglich wird. Dr. Gaffron dazu: Wenn möglich, ist die Schienen-Reaktivierung mit einem neuen Radweg nebenher die idale Lösung.

Frau Dr. Gaffron meint, dass fahrgeldloser durch Abgabenfinanzierung (Anm.: z.B. das Prinzip ) denkbar wäre; Umsetzung dieser Finanzierung sollte aber erst in fernerer Zukunft erfolgen, da durch überhastete Lösungen geschädigt würde.

Dies unterstreicht Prof. Dr. Uwe Schneidewind: Durch überhastete kostenlose Angebote des risikiere man, dass sich niemand mehr zu Fuß oder mit dem Rad fortbewegt.

Frau Dr. Gaffron spricht sich für eine verpflichtende Verkehrsentwicklungsplanung aus. Denkbar wäre ein , dass dies verordnet, aber auch insgesamt einen bundeseinheitlichen Rahmen der in Regionen und Kommunen schafft.

Katrin Eder, Staatssekretärin im Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie und Mobilität des Landes Rheinland-Pfalz, präsentiert nun, wie in der Stadt @mainz_de die Attraktiviesierung von Fuß-, Rad-, Nahverkehr und Außengastronomie miteinander gekoppelt wurde.

"Tempo 30, haben wir festgestellt, sorgt für mehr Aufenthaltsqualität - mehr Radverkehr, mehr Fußgänger", berichet Frau Eder.

Nun stellt Anne Klein-Hitpaß die aktuellen Standpunkte von @agoraverkehr vor: "Das Straßenverkehrsrecht ist immer noch auf den Autoverkehr fokussiert". Sie geht auf Vorschläge ein, wie das geändert werden: Z.B. gesetzlich etablieren.

"Die Stärkung von geteilten Diensten ist für uns wesentlich, um den Umweltverbund zu einem Mobilitätsverbund zu ergänzen", so Klein-Hitpaß.

Nicht nur bei "investiven Maßnahmen" sollte der Bund die Kommunen finanziell unterstützen: Auch Hilfe bei der Entwicklung eines Mobilitätsmanagements, eines Parkraumanagements oder eines Kommunikationskonzeptes für neue Verkehrsformen sollte bereitgestellt werden.

Frau Eder geht nun auf Erfolge eines -Neubaus in Mainz ein: Es gab keine einzige Klage, da sehr intensive Bürger*innenbeteiligung durchgeführt wurde.

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