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Sind Windräder eine Bedrohung für Vögel?

Eindeutig ja. Jährlich sterben 100000 Vögel. Aber...

Durch legale Jagd sterben 1,2 Mio.
Im Verkehr sterben 70 Mio.
An Fensterscheiben sterben 100 Mio.
Durch Hauskatzen sterben 100 Mio.

Allein durch Fenster und Katzen kommen 2000 mal mehr Vögel um, als durch Windräder. Das wäre leicht vermeidbar.

nabu.de/tiere-und-pflanzen/voe

Eine Studie aus USA kommt zu ähnlichen Ergebnissen.

tandfonline.com/doi/pdf/10.108

@Wolfram Ja schon, aber durch Elektroautos werden ja Vögel durch Autos *und* durch Windräder sterben, also dann lieber Kohlekraftwerke und Dieselfahrzeuge. Ist besser für die Umwelt /s

@Wolfram schöne Zusammenfassung.
Nur sind das Wahrheiten und Fakten die zwar die Windkraft entlasten, doch beim Anführen/Argumentieren zu viele in die Pflicht nehmen ('belasten'). Daher wird diese bekannte Argumentation nur selten öffentlich verwendet. Welcher Windkraftbefürworter möchte schon Katzenfreunde anklagen ;-)

Läuft beim Klimaschutz und Autos ähnlich, da sind zu viele Kfz da, doch abschaffen/Leichtere Kfz? Nein, da wird dann über E-Mobilität als Lösung gesprochen...

@vilbi @Wolfram Selbst als Katzen-"besitzer" kann ich der Argumentation folgen. Dass das keinen Sinn macht wissen wir. Es ist nur so, dass unsere Viecher a.) alle ausm Tierheim sind, und sonst Streuner wären b.) alle kastriert werden, damit sich das Problem nicht multipliziert c.) die auch mit den Schädlingen hier aufräumen, von denen wir auf dem Land viele haben. Da ist nicht ein Zucht-Tier bei. E-Mobilität ist ein _Teil_ der Lösung, kenne keinen EVler, der das anders sieht. Autos bleiben doof.

@bekopharm @Wolfram
Der Punkt hier waren weniger die konkreten Katzen oder Autobesitzer, die natürlich alle gute Gründe haben.
Sondern das man es sich mit Argumenten für etwas, genau überlegen muss, wem man damit etwas weg nimmt. Das reduziert die Wirkung ungemein ;-)
Es geht aber leider bei den Versuchen z.B. CO² einzusparen, neben Technik, nicht ohne Verhaltensänderung von allen.
Daher ist das so schwer, alle brauchen ihre Autos, andere sollen zuerst Verzichten.

@vilbi @Wolfram Stimmt. Dabei kann Verzicht sogar Spaß machen :) Ich habe letztes Jahr ~25.000km zur Arbeit gerissen. Dieses Jahr nur ~5.000km. HomeOffice hatte ich schon vorher, habe es aber nochmal massiv ausgebaut. Aber ja, gepuzzelt werden muss an jeder Ecke. Es ist schwer alte Gewohnheiten abzulegen und bei den meisten scheint hier jedes Bewusstsein zu fehlen. Momentan ist unser eigener Fokus stark auf dem [Plastik-]Müll. Beim Karren holen wir aktuell nicht mehr raus.

@vilbi @Wolfram was mich richtig ankekst ist das leidige Thema BAHN. Habe gerade wieder einen weiteren Versuch geerdet. Der Spaß kostet einfach _zu viel_ und ist einfach nicht benutzerfreundlich. Ich rechne das alle paar Jahre durch, aber man legt da an jeder Ecke drauf, wenn man nicht zufällig direkt an einem Bahnhof wohnt.

@bekopharm
Bahn bzw. ÖPNV ist bei mehr als einer Stadt/Tarifzone in der Regel auch noch Finanziell eine Alternative, wenn man dadurch ganz auf's Auto verzichten kann.
Ich hab 'meins' Ende 2017 abgegeben, hab aber in 10min Laufentfernung eine S-Bahn und FFM Hbf ist damit in ca. 35min ab Haustür erreichbar. Die Bahn-Fahrten zur Arbeit (Region DACH) zahlt mein Arbeitgeber. Die Seltenen nicht Homeoffice, sondern per Bahn/Rad ins Büro zahle ich.
Für mich OK
@Wolfram

@vilbi @Wolfram hab mir gerade die BVG app angesehen. Das ist mal toll. Wir wollen nämlich innerhalb der Stadt nicht mit dem Auto rumeiern. Sowas bekommt die Bahn halt nicht hin 🤢

@bekopharm
Da stimme ich zu: Bahn und ÖPNV sind einfach zu teuer 😫
@vilbi @Wolfram

@jedie
Aber bei Abschaffung eines eigenen Autos ist ÖPNV selbst für eine Familie mit 2 Kindern auch bei mir im Rhein Main Raum kostengleich bis günstiger. Wenn man nur die km (Sprit) Kosten vergleicht, die man zusätzlich mit ÖPNV ergänzend abdecken möchte, hast du recht.
@bekopharm @Wolfram

@vilbi @jedie @Wolfram ÖPNV würde ja noch gehen. Der Mist geht ja los wenn da noch #dbahn dazwischen hängt.

@bekopharm
Da wird die Bahn aber häufig unnötig teuer gedacht…
Die Kosten für reguläre Tickets (Also ohne Sparpreise, Bahncard o.Ä.) liegen zwischen ca. 14 und 20 Cent pro km. Für diese km Kosten fährt kein Auto in der Vollkostenrechnung. Allerdings passt dies nur wenn der Wagen alleine bewegt wird. Dies ist aber statistisch die Norm.
@jedie @Wolfram

@Wolfram Das klappt nicht auf dem Land - und das ist die Situation. Ich habe es wirklich oft durchgerechnet.

Dieses WE fahren wir z.B. zu zweit nach Berlin. Die Karre ist, aus oben genannten Grund, eh da. Mit dem BEV fahren wir so günstig wie nie. Mit der Bahn würde uns der Spaß locker zwischen 300 - 500 EUR kosten - nur DB (Teilstreckenpreis). Nix sonst. Zeitlich nimmt sich das Dank Umsteigen auch nichts. Das ist inakzeptabel. Kein Wunder nehmen andere gleich das Flugzeug.

@vilbi Katzenhalter usw. hatte ich eigentlich nicht im Visier. Hatte selber lange Zeit eine Katze.

Mich stören in einer Diskussion wenig taugliche Behauptungen. Ein anderes oft gehörtes Argument gegen Windräder ist, dass da Zappelstrom rauskommt, der angeblich Computer abstürzen lässt und Fernseher kaputt macht. Aber das ist in einem Stromnetz Blödsinn, der von Leuten verbreitet wird, die keine guten Argumente für das Festhalten an fossilen Energieträgern finden.

@Wolfram da sind auf allen Seiten bei ganz vielen Themen unglaublichste Falschmeldungen, Gerüchte und Halbwahrheiten im Spiel. In der Zeit, in der ein Satz als Erwiederung oder zur Klarstellung schon zu lang ist, sonder ohne es zu Hinterfragen, ein trendy Hashtag, allgemeines Nicken und zustimmung auslöst, ist das nicht anders zu erwarten.
Gut, das hier (noch?) etwas ausführlicher und sachlicher Diskutiert wird.

@Wolfram
@minkorrekt
Möchte @Minkater@twitter.com 🐱🐦 auch Stellung zu den genannten Studien beziehen? Ist der freiwillige Verzicht auf selbst gejagtes Wildgeflügel ein guter Ansatz zur Minderung des Problems? Ist es sinnvoll, tragisch verunfalltes "Vogelschredderfleisch" als Nahrungsergänzungsmittel der Zweitverwertung zuzuführen?

@pascal @minkorrekt

Verzicht auf Wildgeflügel mindert das Problem nicht, da der Bestand von Enten und Gänsen durch Fütterung künstlich hoch gehalten wird.

Zweitverwertung ist verboten. Fallwild ist als Nahrungsmittel generell nicht zugelassen.

Der Windrad-Anteil von 0,05% wirkt sich nicht auf den Bestand aus. Es ist auch unklar was für Vögel sterben (alt, krank?) und wann (Zugvögel nachts?).
Katzen erbeuten keine gesunden Vögel, sondern fast ausschließlich die Brut und geschwächte Tiere.

@Wolfram
Wupps, Entschuldigung... Ich hatte den Beitrag nicht zu Ende gedacht. Bitte berücksichtigen, dass @Minkater@twitter.com tatsächlich zu der "angeklagten" Spezies der Hauskatzen gehört. Den Geschichten zu Folge besteht bei ihm eine Seelenverwandtschaft zu Garfield (dem Kater).

@minkorrekt

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