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Ist das eigentlich überhaupt zulässig, ohne Widerspruchsmöglichkeit für die Betroffenen?

Ist das überhaupt mit der vereinbar?

Seit wann hat Google ein "berechtigtes Interesse" an Patientendaten?

bekommt Zugang zu Millionen

Google-Mitarbeiter haben Zugang zu Millionen Gesundheitsdaten, um neue Funktionen und Dienste zu entwickeln. Die Patienten wissen davon nichts.

heise.de/newsticker/meldung/Go

@Urmeline Die Meldung bezieht sich nur auf US-amerikanische Patientendaten. Die DSGVO und der Spahn sind entsprechend nicht beteiligt.

@FjodorFFjodor
Da Patienten eh nicht gefragt werden und die Daten von den Krankenkassen sowieso ab sofort weiter gegeben werden müssen, wäre ich mir da nicht so sicher - kontrollieren kann das sowieso niemand.

Und sind die Daten erst mal in alle Winde verstreut, dann nutzen auch erfolgreiche Klagen nichts mehr, denn das bringt die Daten leider nicht zurück.

Die Riesen wie Google, Facebook, Twitter & Co. haben ja leider keine Kontrollinstanzen, slso können sie tun und lassen, was sie wollen.

@Urmeline Ich bin ja soweit mit dir einverstanden, dass gewisse Firmen nicht auch von staatlicher mit Daten gefüttert werden dürfen. Doch erscheint es mir ungeschickt unter der genannten Meldung von DSGVO und Spahn zu reden. Leider ist der ja nicht Gesundheitsminister in den USA.

@FjodorFFjodor

Fakt ist leider, dass auch die Gesundheitsdaten der (gesetzlich) Versicherten aus Deutschland weiter gegeben werden - an wen genau sie dann letztlich verteilt werden, dazu schweigt die Politik.

Da diese Weitergabe - auch in D - ohne Zustimmung der Versicherten und ohne, dass diese eine Widerspruchsmöglichkeit hätten - geschieht, ist schon in Frage zu stellen, inwieweit eine Weitergabe der Patientendaten - an wen auch immer - mit den derzeitig geltenden Gesetzen konform geht.

@Urmeline Die DSGVO will ja nur, dass Betroffene informiert werden, was mit ihren Daten passiert. Bei sensiblen Daten eine Einwilligung. Wenn da steht "wird an Dritte weitergegeben" & sie die Unterschrift bei Vertragsabschluss hernehmen, weil steht ja: "stimme den Vertragsbestimmungen zu", ist rechtlich alles fein. Die Details kommen leider erst mit der ePrivacy-VO. Du kannst Datenhandel betreiben & trotzdem DSGVO-konform sein. Mit Google gibts auch Auftrgsverarbeitungsverträge. @FjodorFFjodor

@Urmeline Da warnt man noch davor, dass es eine Dumme Idee ist, so etwas zentral zu speichern weil da ja dritte darauf zugreifen könnten. Stellt sich raus, dass das von Anfang an der plan war.

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