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@Spreepunk
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Menschen in Armut werden oft als „sozial schwach“ bezeichnet. Das ist eine pauschale Beleidigung. Wer jeden Euro dreimal umdrehen muss ist arm, nicht sozial schwach. Sozial schwach sind Reiche, die nur ihren Reichtum konservieren wollen. Und sozial schwach ist ein Staat, der nicht alles tut um die Menschen aus ihrer Armut zu holen.

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@phel
DaWekKi (Jiannno)
@​DaniWeicheL

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Heribert Prantl ist
Autor und Kolumnist der

Stiddeutschen Zeitung

10:53 - 02 Sept. 22 - Twitter for Android

@phel
@Spreepunk

Stimmt. Darauf muss man erstmal kommen.
Da sieht man wie stark die Oligarchie unser Denken beeinflusst.

@Spreepunk ich denke, das wording ist einfach zu unpräzise. Wenn jemand arm ist, und der Allgemeinheit wenig Materielles abgeben kann, schwächt das ja nicht auch seine Fähigkeit, trotzdem zugunsten der Allgemeinheit überdurchschnittliche immaterielle soziale Handlungen auszuführen, um sich "stark" in den Sozialverbund der Gesellschaft einzubringen.
Das wird immer alles viel zu sehr auf die blanken € reduziert.

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