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Es sind nie mehr als zehn Prozent aller deutschen PKW gleichzeitig unterwegs. Auch nicht zu den Hauptverkehrszeiten.
Boom.

Nur mit Angeboten wird es keine Verkehrswende geben.
Es bedarf auch der realen Bepreisung von Autoverkehr, der Verknappung autoexklusiver Fläche und dem Aufbau von geteilten Autoangeboten.

Der oft zitierten angeblichen Terrorisierung der Autofahrenden gingen Jahrzehnte der realen Terrorisierung aller anderen Verkehrsteilnehmer:innen voraus.

@SheDrivesMobility
Vielen Dank für die interessanten Zahlen und Gedanken! Gibts dazu evtl. noch ne Quelle?

@SheDrivesMobility Kann dem nur zustimmen. Aber selbst die sogenannten Grünen wollen weiterhin den Autoverkehr fördern. Ein Bonus-Malus-System beim Autokauf steht in deren Wahlprogramm. Heißt für mich: Leute die genug Geld haben (um sich ein Elektroauto zu kaufen) bekommen noch etwas geschenkt, wenn sie wenigstens ein Elektroauto kaufen.

@SheDrivesMobility Das Elektroauto fabriziert halt auch noch einen riesigen Klimaschaden. Besser nur ein Malus-System beim Autokauf und die Einnahmen daraus in echte Mobilität für alle investieren, z.B. Fuß- und Radinfrastruktur, ÖPNV und günstigen Eisenbahnfernverkehr (nicht so ein Quatsch wie ICE Sprinter und Hochgeschwindigkeitsstrecken).

@SheDrivesMobility der typische Gedankenfehler. Man schafft keine Anreize dadurch wenn man etwas verteuert sondern wenn man brauchbare Alternativen schafft! Wenn ich für meinen Weg zur Arbeit mit dem PKW 25 Minuten brauche und mit ÖPNV 1 Stunde (welches auch noch unzuverlässig ist, ich als AN aber pünktlich zu sein habe!) dann ist es eben keine Alternative im Jahr 300 Stunden Freizeit in 300 Stunden Fahrtzeit zu tauschen.

@betamax65 Der Punkt hat mir auch etwas gefehlt.
Es braucht beides, eine sinnvolle Alternative zum Autoverkehr durch mehr Förderung des ÖPNV und Radverkehrs und eine Bepreisung des Autoverkehrs. Das lässt sich ja auch gut miteinander verbinden. So gibt es in Dresden immer wieder Vorstöße die Parkgebühren und deren Preisentwicklung an die ÖPNV-Ticket-Preise zu koppeln.
@SheDrivesMobility

@SheDrivesMobility
Wenn ich bedenke, daß ich auf meinem Elektroroller mindestens einmal pro Strecke von Autos (in denen garantiert nur die Fahrende sitzt) überholt werde, möchte ich Gelassenheit versprühen können…

@SheDrivesMobility Für die, die auch Twitter lesen, gibt es einen sehr guten und ausführlichen Thread von Maurice Conrad dazu:
twitter.com/Maurice_Conrad/sta

@SheDrivesMobility kommt auf Gegend an. Wenn es teurer wird, dann kommen Menschen nicht zum Job oder müssen noch mehr Überstunden machen. Oftmal sind es Mütter die morgens 7 Uhr anfangen und bis 22 Uhr arbeiten in 2-3 Jobs. Auch gibt es keine Busse Abends und morgens, was daran liegt, das viele Fahrer es sicht zutrauen. 10% kann ich im Schwarzwald nicht nachvollziehen

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