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Viele von uns denken, dass wir schon immer nicht ohne Auto mobil sein konnten. Was aber wäre, wenn es ein Recht auf ein Leben ohne eigenes Auto gäbe? Wenn Alternativen geschaffen würden, die uns Zeit und Geld freisetzen, weil wir keinen PKW fahren und unterhalten müssen? Gute Idee finde ich. Geht aber nur, wenn wir das auch fordern.

@SheDrivesMobility wir leben in der Tat ohne Auto...
Und ja... Cer-Sharing ermöglicht uns das Leben.

Hauptverkehrsmittel sind unsere Füße, das Rad und die Bahn.

@SheDrivesMobility Als wir noch in der Stadt gewohnt und gearbeitet haben hatten wir auch kein Auto (und für den Notfall Carsharing). Aber den Luxus haben wir nicht mehr. Erst ging es wegen der Arbeit täglich nach außerhalb, später zogen wir deshalb ganz aufs Land - die Öffis sind hier so unzuverlässig, voll und schlecht getaktet dass wir dann doch täglich ein Auto brauchten. Mensch wäre auch schön blöd, die Dienstwagen-Privilegien nicht zu nutzen.

@blueplanetslittlehelper ich setze mich "dennoch" für Menschen wie euch ein, weil es schneller als gedacht so sein kann, dass ihr kein Auto mehr fahren könnt (Krankheit, Jobverlust, Alter...). Es braucht einfach eine mobile Grundversorgung, damit Jede:r von uns selbstbestimmt lebne kann. Wir leben in Deutschland, das MUSS Grundlage werden.

@SheDrivesMobility Zur Arbeit nimmt mein Mann jetzt fast nur noch unser kleines E-Auto, was uns aber mehr kostet als der große Dienstwagen weil da der Chef das Tanken bezahlt. Es ist Irrsinn.
Einige Enthusiasten fordern schon seit Jahren die Bahnstrecke wieder aufmachen, aber das wird nix, denn da müsste mensch ja die 5 - 10 min zum Bahnhof laufen statt vor der Haustür loszufahren (oder von der nahegelegenen Bushaltestelle, um danach prompt mit allen anderen im Stau zu stehen). 🤦

@blueplanetslittlehelper @SheDrivesMobility Das Unternehmens ist ja auch kein nobler Geist, der "für die Person" bezahlt. Irgendjemand bezahlt, bspw. durch ein geringeres Gehalt. Für ein Auto, das "günstig" aussieht, aber oversized ist. Wie bei Smartphones.

@miku86
Da hast du Recht. Doch das Unternehmen zahlt das Benzin nur, weil sich die im Steuerrecht festgelegten Dienstwagen-Privilegien auch für es auszahlen. Bezahlen tun das wir alle als Steuerzahler, zusätzlich wir alle als Luft-Atmer und unsere Alten/Kranken und (vor allem) unsere Kinder als diejenigen, die an der resultierenden #KlimaKatastrophe am meisten leiden oder noch leiden werden.
Und die Menschen im globalen Süden als Wassertrinker u.a
@SheDrivesMobility

@SheDrivesMobility Und ja, es muss Grundlage werden. Wird aber sehr viel Geld kosten, dass D bald nicht mehr haben wird.

@blueplanetslittlehelper @SheDrivesMobility

Wir sind bei unserem Wechsel von der Stadt aufs Land gezielt vorgegangen und haben uns einen Wohnort mit bester Bahnanbindung gesucht... 2x die Stunde einen Schnellen RegionalExpress mit 20min Fahrzeit in die Stadt und 2x die Stunde eine langsamere S-Bahn mit Halt in allen Stationen. Und das von 4 in der Früh bis Mitternacht in beide Richtungen...

Sonst hätten wir es nicht gemacht...

@jakob @SheDrivesMobility Ja, und dann wird die Taktung geändert wodurch es angeblich weniger Wartezeit gibt, aber nicht in unsere Richtung oder zu unserer Zielzeit.
Die Jungs müssen fürs Studium jetzt ja fast nicht zur nächsten Stadt (eigentlich nur 30 min mit dem Bus), aber wenn (Labore), dann reicht nicht mal die Mittagspause, und die Vorlesung davor wird natürlich nicht verschoben. Fahrrad ist wegen Wetter, bergig und mangelnder Fitness noch keine Alternative

@jakob
Oder Kind wechselt zur Sonderschule die 3 Stunden Fahrzeit am Tag weg ist (4 mit Bus zum und vom Bahnhof).
Wir haben unser Haus nach unserem Geldbeutel ausgesucht (ebenso wie die Arbeitsstelle), da konnten wir damals nach 1 Jahr Fernpendeln nicht so wählerisch sein. Jetzt schon, aber deshalb umziehen? Häuser/Wohnungen haben irrsinnige Grundrisse, zu Fünft könnten wir uns die für so viele Zimmer nötigen Quadratmeter nicht leisten. @SheDrivesMobility

@blueplanetslittlehelper ich bin mir dessen SEHR bewusst, dass wir unheimliches Glück hatten... und haben. @SheDrivesMobility

@SheDrivesMobility ich hab kein eigenes auto und ja mobil bin ich trotzdem.

@karpfen und damit bist du schon weiter als viele andere: Mobilität ist eben (nicht) nur das Auto. :)

@SheDrivesMobility Ich bin 30 Jahre alt und habe keinen Führerschein, aus Überzeugung. Es funktioniert, aber es ist teilweise auch mühselig.

@Defender das genau ist das Problem: Warum machen wir es jenen ohne Auto so mühselig. Perspektivwechsel muss her! Und Belohnung für gute Mobilitätsformen. Dafür setze ich mich ein.

@SheDrivesMobility wüsste gern wie es geht. Bei mir hat das fehlen von Auto für viele Jahre Arbeitslosigkeit geführt. Wobei es auch auf die Region ankommt.

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