Gedanke zum Thema

Open Source bietet die Vorteile:

global Peer Review durch allgemeine Einsehbarkeit und Verständlichkeit der Quellen

Fortschritt durch Editierbarkeit und Weiterentwicklung

reproduktive Selbstermächtigung

Allgemeine Verfügbarkeit geistigen Eigentums

Habt ihr dazu noch Ideen?

Wenn man den Begriff der Software auf Ideen, Konzepte und geistige Leistung allgemein erweitert kann man jedes Wissen das eine Gesellschaft teilt unter den Bedingungen der OpenSource Definition behandeln.

Open Source, das bedeutet nicht nur Computer-Code, das bedeutet auch soziale Algorithmen, Technologie, Information im Allgemeinen. Wir können eine Open Source Gesellschaft aufbauen.

"Öffentliche Daten nutzen, private Daten schützen"
Wau Holland

@Niemand @LasseGismo @opensourceseeds ohne stimulierung des Belohnugszentrums durch z. B. Reichtum und finanzieller Absicherung, sinkt der individuelle Anreiz zu effektiver Hochtempoforschung und Entwicklung leider enorm.
Wenn man die Früchte seiner Arbeit eh nicht selber ernten darf, warum dann noch arbeiten? Wenn ich eh was von allen abbekomme, lass doch die anderen dafür schwitzen...

Des klappt so nicht, hat der Kommunismus schon zuhauf bewiesen.

@Geerd
Es gibt genug gegenteilige Erfahrungen die zeigen das Menschen durchaus auch ohne monetären Ausgleich Energie in die Gemeimschaft stecken.

Ehrenamt zum Beispiel. Oder Familien.

@LasseGismo @opensourceseeds

@Niemand @LasseGismo @opensourceseeds Familie ist ein die oder wir Konstrukt.
Die eigenen Gene werden immer zuvorderst gestellt, Außenstehende nur unterstützt, wenn sie nützen oder es erzwingen
.
Ehrenamt ist das Negativbeispiel.
Nahezu 100% der Ehrenamtlichen sind mit abgesicherten Grundbedürfnisse ausgestattet, aber nicht mal 5% der mit Grundbedürfnissen Ausgestatteten gehen auch freiwillig noch ins Ehrenamt.
Der Mensch ist da im Kopf noch nicht soweit.

@Geerd @LasseGismo @opensourceseeds

Das halte ich für unwahr. Generell sind wir dazu geneigt um beim Biologismus zu bleiben, den eigenen Genpool zu fördern. U.a. bei Dawkins beschrieben. Kulturell ist es noch viel frappierend das Menschen ohne monetären Benefit und teilweise sogar ohne soziale Anerkennung für das höhere Gut arbeiten. Das Verhalten das du beschreibst ist die atomisierte neoliberale Gesellschaft und der Homo Oeconomicus. mMn ein Krüppel.

@Geerd
Der Kommunismus auf den du dich beziehst hatte zwar die Produktionsmittel verstaatlicht, war in seinem Kern aber autoritär bis faschistisch. Die ursprüngliche kommunistische Idee hat mit Stalinismus oder Maoismus wenig zu tun.
Aber klär mich ruhig auf.

@LasseGismo @opensourceseeds

@Niemand @LasseGismo @opensourceseeds na, jeder Versuch die Idee umzusetzen ist bisher am Menschen gescheitert, ich denke es bleibt ein fiktives Gedankenkonstrukt, solange Menschen noch von Instinkten und Trieben kontrolliert werden, und nicht streng logischen Gedankenprotokollen folgen.

@Geerd @LasseGismo @opensourceseeds das ist doch quatsch. Es ist an den autoritären Strukturen gescheitert und an der mangelnden Freiheit der Gedanken und dem Fehlen eines gestalterischen Partizipation Prozesses. Ein Problem dem wir in unserer "alternativlosen" Gesellschaft auch immer stärker gegenüber stehen. Du darfst ja jede Meinung habe. Interessiert halt nur nicht wenn du kein Geld hast. Schöne Freiheit die wir da haben.

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